Typisches Strömungsverhalten für einen Quellauslass mit ΔT Zuluft von -3' K

NIEDRIGIMPULS - AUSLASS

Vorteile
Ein Niedrigimpuls-Auslass eignet sich hervorragend für den Bereich Kälte/Kühlung. Er wirkt nach dem Verdrängungsprinzip. Sein Vorteil ist die große Fläche (gesamter Umfang x Länge), über die die Luft austritt. Der Auslass sichert eine zugfreie Luftverteilung. Durch die große Ausströmfläche der Zuluft werden sehr niedrige Austrittsgeschwindigkeiten aus dem gesamten Gewebe erzielt. Die Luftaustrittsgeschwindigkeiten traditionell verwendeter Deckenluftauslässe oder Lüftungsgitter in Stahlkanälen sind bis zu 20 mal höher im Vergleich zu Textilen Auslässen.

Funktion
Niedrigimpuls-Auslässe werden aus permeablen (durchlässigen) Material gefertigt. Das ist ein Vorteil. Wenn der Auslass an ein Kanalsystem angeschlossen ist, „bläst“ der statische Druck des Ventilators den Auslass auf und er erhält seine charakteristische runde Form (halbrunde und viertelrunde Ausführungen sind ebenfalls möglich). Der statische Druck bewirkt dann, dass Luft aus dem gesamten Umfang des Auslasses gleichmäßig austreten kann. Hierin liegt der Hauptvorteil der Textilen Ventilation. Die Austrittsgeschwindigkeit aus dem Gewebe liegt normalerweise zwischen 0,05 m/s bis 0,3 m/s.

Technik
Niedrigimpuls-Auslässe machen sich das Verdrängungsprinzip zunutze, der Luftaustritt gehorcht den Gesetzen der Thermodynamik (die austretende kältere Luft bewegt sich langsam nach unten wegen ihrer höheren Dichte). Dies ist der hervorstechende Unterschied zur traditionellen Lösung mit mit Deckenauslässen und Gittern, welche die Zuluft mit hoher Geschwindigkeit einbringen und die Raumluft mitreißen.